#1 Die Zeit meiner Freunde … von su-ch-kuga 08.11.2014 22:27

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… ist wieder gekommen.

Wie ihr kennt meine Freunde nicht

Na dann:

Als ich letztens wieder auf der BAB früh morgens, noch im halbdunkeln an ein Stauende heranfahre, rollte ich fast auf einen dieser Freunde auf. So geblendet war ich
Ich erkenne Sie immer an der Beleuchtung:

Bild entfernt (keine Rechte)

Genau,

ich spreche von diesen Autofahrern, die im Herbst die Nebelrückleuchte einschalten und erst im Frühjahr bei der Fahrzeugreinigung den Schalter wiederfinden.

Was hat es eigentlich mit der Nebelrückleuchte auf sich?

Die Nebelschlussleuchte ist eine sehr helle Leuchte, die etwa 40 mal heller leuchtet als eine normale Rückleuchte. Sie soll Fahrzeuge bei schlechter Sicht eher erkennbar machen. Sie kann paarweise oder aber auch einzeln, dann auf der linken Fahrzeugseite montiert sein.
Seit Januar 1991 erstmals zugelassene Fahrzeuge und Anhänger müssen mit einer Nebelschlussleuchte ausgestattet sein. Eine Nachrüstung für ältere Modelle ist nicht erforderlich.

Der Einsatz der Leuchte soll der aktiven Sicherheit dienen. Aufgrund ihrer Helligkeit ist die Nutzung in Deutschland sehr eingeschränkt. Gem. §17 StVO, Abs.3, S.5 ist die Nutzung nur bei Nebel und einer Sicht von unter 50 Metern zulässig. Bei einer Sichtbehinderung durch Regen oder Schneefall ist die Nutzung untersagt. Bei einem korrekten Einsatz der Nebelschlussleuchte ist eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zulässig. Dies ergibt sich aus den Bestimmungen des §3 StVO.

Im Armaturenbrett leuchtet zudem bei Nutzung der NSL extra eine gelbe Lampe auf. Aber meine Freunde sind alle blind und bezahlen lieber ein Verwarngeld von bis zu 35,- Euro . Meines Erachtens eigentlich viel zu wenig.

Andere Länder andere Sitten.
So MUSS in Belgien beispielsweise die Leuchte bei einer Sichtbehinderung durch Nebel, Regen oder Schnee bereits bei unter 100 Metern eingeschaltet werden.
In Frankreich wiederum DARF sie bei Nebel und Schnee gänzlich ohne Sichtweitenbeschränkung eingeschaltet werden. Verboten ist die Nutzung bei Regen.
Österreich hingegen hat die Regelung, dass die Schlussleuchte immer bei erheblicher Sichtbehinderung verwendet werden DARF. Damit sind 40 bis 50 Meter gemeint.
Auch in Italien DARF bei allen Sichtbehinderungen unter 50 Meter die NSL eingeschaltet werden.
Art. 32-1 der VRV in der Schweiz lässt die Nutzung bei Nebel, Schnee und Regen und einer Sichtweite von unter 50 Metern zu.
Gänzlich verboten ist hingegen die Nutzung der Leuchte in der Slowakei.

Bedauerlicherweise gibt es leider noch kein technisches Mittel, das von Fahrzeugherstellern eingebaut wird um die Höchstgeschwindigkeit auf 50km/h bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte zu begrenzen.

Also wenn ihr demnächst auch jemanden vor euch mit eingeschalteter NSL habt, grüßt ihn vom mir, ich bin sein Freund.

#2 RE: Die Zeit meiner Freunde … von Shadowman 08.11.2014 22:54

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Wer den Fernlicht-Assi in seinem Auto hat wird feststellen, dass wenn der Ferncheinwerfer eingeschaltet ist und man manuell die Nebelschlußleuchte einschaltet, dass der Assi dann auf Abblendlicht umschaltet!

Jaaa praktisch wäre wenn die Fahrzeughersteller eine Drossel einbauen würden die bei einschalten der NSL die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt!
Oder eine Einschaltsperre wenn die Sicht besser ist als 50 m.


Bei den vielen Assistenzen die es mitlerweile gibt, sollte das doch machbar sein!

#3 RE: Die Zeit meiner Freunde … von Nachtfalke75 08.11.2014 22:54

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Das ist die einzigste Birne diebei mir nie kaputt geht. WARUM??? Weil ich die nie an habe.

#4 RE: Die Zeit meiner Freunde … von su-ch-kuga 09.11.2014 00:12

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ist bei mir genau so.

bin dabei etwas daran zu ändern, Bericht kommt unter Tutorials, dauert aber noch, muss ja noch
Text schreiben,
Bilder machen,
Quellen noch ausfindig machen,
Werkzeug auflisten,
..........

wird aber noch vor Dezember erledigt

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